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Risikodiagnostik in der Arztpraxis im Rahmen der Anti-Aging-Medizin

Die Kostenexplosion im Gesundheitswesen wird zu einem Paradigmenwechsel führen:

Weg von der Sekundär- und Tertiär-Prävention zur Primärprävention - das heißt weg von der Symptombehandlung von Erkrankungen, das heißt existenter Erkrankungen, hin zur vorbeugenden Behandlung prä-existenter Erkrankungen.

Maßnahmen der Krankheitsfrüherkennung - wie beispielsweise die Krebsfrüherkennung - sind Sekundärprävention, das heißt Früherkennung einer existenten Erkrankung. Das Ziel der neuen Medizin ist jedoch die Verhinderung von Krankheiten.

Hierzu wird mittels einer computergestützten Gesundheits- und Ageing-Analyse - einem Diagnostik- Und Therapie-Expertensystem - das individuelle Risikopotential eines Menschen unter Berücksichtigung aller bestimmenden Lebensbedingungen wie Ernährungsweise, Genussmittelkonsum, berufliche und sportliche Aktivität, psycho-soziale Faktoren, Symptome und Beschwerden, Vorerkrankungen, Dauermedikation, prädiktive Labor- und Medizingeräte-Diagnostik etc. berechnet.

Initiatoren und Promotoren von potentiellen Erkrankungen werden in einem komplexen mathematischen Prozess erfasst und analysiert. Auf der Grundlage dieses individuellen Risikoprofils werden - ebenfalls computergestützt - vorbeugende allgemeine und medizinische Maßnahmen im Sinne individueller Ernährungs-, Vitalstoff-, Fitness- beziehungsweise Trainings- und Anti-Ageing-Empfehlungen - inklusive Lifestyle-Management - ausgesprochen. Im Falle der Primärprävention dienen diese Maßnahmen der Vorbeugung, das heißt der Verhinderung von bio-mathematisch-statistisch vorhergesagten potentiellen Krankheiten des Individuums. Diese vorbeugenden Maßnahmen werden begleitet von gezielten labor- und medizingeräte-diagnostischen Untersuchungen im Sinne der rechtzeitigen Krankheitsfrüherkennung der vorhergesagten potentiellen Krankheiten dieses Individuums.

Berechnungsgrundlage für das Diagnostik- und Therapie-Expertensystem sind neben anamnestischen Daten des Individuums prädiktive labor- und medizingerätediagnostische Untersuchungsergebnisse unter umfassender Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Publikationen, die auf der Grundlage der based evidence medicine erhoben worden sind:

So werden beispielsweise Therapierichtlinien von internationalen wissenschaftlichen Gesellschaften ebenso berücksichtigt wie pharmakologische Wissensdatenbanken - Indikationen und Kontraindikationen werden somit vollständig und aktuell erfasst und berücksichtigt.

Die Wissensverdopplung in der Medizin innerhalb von drei Jahren weist dem Arzt in seine Grenzen. Zukünftig assistiert der Computer dem Arzt bei seiner Tätigkeit:
CAM - computer aided medicine - wird zum "Muss" medizinischer Tätigkeit. Nur der Arzt, der bereit ist, sich durch CAM unterstützen zu lassen, kann zukünftig seinen Patienten zum Wohle dienen.

Am Beispiel der Gesundheits- und Anti-Ageing-Software wird erstmals weltweit ein Diagnostik- und Therapie-Expertensystem vorgestellt, das zunehmend den Ansprüchen dieser modernen Medizin gewachsen sein wird. Die Entwicklung solcher Expertensysteme wird sich in evolutionären Quantensprüngen vollziehen - das CAM-System wird so zum zukünftigen Partner des Arztes.

Das Diagnostik- und Therapie-Expertensystem ist seit 1997 in Deutschland etabliert. Inzwischen arbeiten mehr als 500 Ärzte in Deutschland, Österreich und Spanien erfolgreich zum Wohle ihrer Patienten mit diesem System.

Werner Gehring
EUSANA GmbH Bad Münder


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