Europäische Vereinigung für
Vitalität und Aktives Altern e.V.
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Geschichte

Aktuelle Entwicklung

Geschichte eVAA e.V. - Aktuelle Entwicklung (2005 bis 2009)

Europäische Technologieforen Gesundheit und Prävention:
10/2004: Fortbildungstag Gesundheitsressourcen
10/2003: Gesundheits- und Präventionsnetzwerke
06/2003: Das Gesundheitscluster Leipzig
04/2003: Prävention von Zivilisationskrankheiten - Diagnostik, Qualitätssicherung
10/2002: Interdisziplinäre Diagnostik, Qualitätssicherung
03/2002: Diagnostikstandards, Diagnostikverfahren

2001 Gründung der Europäischen Vereinigung für Vitalität und Aktives Altern e.V. in Berlin.

Etablierung einer Wissenschaft- und Bildungsdependance sowie eines Diagnostikzentrums der eVAA e.V. am Standort Leipzig.

Erfolgreiche Entwicklung einer Innovations- und Gesundheitsplattform vital.expertise® als wissenschaftsorganisatorisches Instrument mit breiter Ausstrahlung in die gesellschaftliche Praxis.

1994 Gründung der Deutschen Gesellschaft für gerontologische Präventivmedizin, Gesundheitsoptimierung und Vitalität e.V. in Berlin. Durchführung von 5 wissenschaftlichen Jahrestagungen.

1988 publiziert die Internistin und Sportmedizinerin Dagmar PÖTHIG erstmals die erkenntnistheoretischen Grundlagen des ressourcenorientierten Vitalitätskonzeptes (Verknüpfung von Gesundheitsförderung + Altersforschung). Es erscheinen in der Folgezeit zahlreiche wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Publikationen und Monografien zum Thema Vitalität, Gesundheitsressourcen + Altern.

1984 stellt die Internistin Dagmar PÖTHIG im Rahmen des Leipziger Interdisziplinären Forschungsprojektes ein klinisches Modell zur Diagnostik von Vitalität und biologischem Alter vor. Eine randomisierte Studie an "Normalbürgern" unterlegt experimentell das mathematische Vitalitätsmodell von BEIER und dient seither als Kerndatenbank für kontinuierliche und flächendeckende Folgeuntersuchungen im deutschsprachigen Raum.

1982 nehmen die klinischen Chemiker Hans und Rosemarie MARTIN gerontologische Forschungen auf der biochemischen Ebene auf.

1973 entwickelt Walter BEIER ein mathematische Modell des biologischen Alterns. An diesen Forschungen sind u.a. der Mathematiker Karl-Heinz BREHME und der Biochemiker Dieter WIEGEL beteiligt.

In den Folgejahren werden zahlreiche gemeinsame internationale Forschungsprojekte durchgeführt. Hervorzuheben sind die Arbeiten mit dem spanischen Gerontologen Antonio RUIZ-TORRES sowie mit Gerhard HOFECKER und Hans NIEDERMÜLLER von der Wiener Schule. Dessen Leiter Alfred KMENT (1911-1989) führt den Begriff der PRIVATION in die Gerontologie ein, der von Walter BEIER mathematisch präzisiert wird.

1970 beginnen der Anatom Gerald LEUTERT (1929-1999), der Internist Werner RIES und der klinische Chemiker Wolfgang ROTZSCH, allesamt Schüler Max BÜRGERs, zusammen mit dem Biophysiker Walter BEIER, Gründer des Instituts für Biophysik an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, gemeinsam die Alternsforschung unter der Bezeichnung GERONTOLOGIE fortzuführen. Sie widmen sich vornehmlich der Problematik der Bestimmung des biologischen Alters und der Vitalität.

1954 erarbeitet der Internist Max BÜRGER (1885-1966) in seinem Buch "Altern und Krankheit" den Inhalt der Wissenschaft vom Altern, für die er zunächst den 1909 eingeführten Begriff der BIORHEUSE wählt. Später benutzt Max BÜRGER das Wort BIOMORPHOSE und baut unter dieser Bezeichnung an der Klinik für Innere Medizin an der Universität Leipzig das Zentrum für Alternsforschung auf, das internationale Bedeutung erlangt.

1846 versucht der Mathematiker Moritz Wilhelm DROBISCH (1802-1896) am Haar des Mannes Hinweise auf das Alter des gesamten Organismus zu finden. Dies gilt als einer der ersten Versuche zur Ermittlung des biologischen Alters.


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