Demografie, Gesundheit, Arbeit
Das Dresdner Modell – Handlungsanleitung zur Durchführung einer individuellen Vorsorgediagnostik für Lehrkräfte
Wachsende Überalterung, drohender Fachkräftemangel und akkumulierende berufliche Fehlbeanspruchungen erfordern auch für pädagogische Berufe innovative Lösungskonzepte.
Der Mehrwert des auf Bundesebene politisch und fachlich geförderten interessanten Verbundprojektes LANGE LEHREN besteht in seinem altersvalidierten, strikt ressourcen-orientierten und ganzheitlichen körperlich – psychosozialen Ansatz.
Neben den klassischen arbeitsmedizinischen Risiko- und Gefährdungsanalysen stellt das Dresdner Modell interessante verhaltenspräventive Diagnostikverfahren wie die erweiterte Gesundheits- und Vitalitätsdiagnostik und darauf abgestellte Interventionsmaßnahmen in den Mittelpunkt.
Das Projekt erschließt neue hilfreiche Zugänge und effektivere präventive Vorgehensweisen speziell für verhaltensbedingte und altersassoziierte Gesundheitsstörungen (z.B. Burnout - und Erschöpfungssyndrome, Muskel- und Skeletterkrankungen oder Herz-Kreislauf-Krankheiten).
Das Dresdner Modell stellt summa summarum für Interessenten und Nutzer aus Praxis und Wissenschaft ein arbeitsmedizinisch fundiertes Best Practice Modell für ein zukunftsweisendes, evidenzbasiertes und umfassendes Gesundheits- und Vital-Management dar.
Mehr Informationen: Das Dresdner Modell ![]()
Autoren:
Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin
Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus
der Technischen Universität Dresden
Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Reingard Seibt
Dipl.-Psych. Diana Dutschke
Dipl.-Soz. Anja Hübler
Prof. Dr. med. Klaus Scheuch
Projektförderung: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Fachliche Begleitung: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
