Europäische Vereinigung für
Vitalität und Aktives Altern e.V.

Gesundheitsmarkt – quo vadis?

Es zeichnen sich heute zwei inhaltliche Ausrichtungen der Innovationsprozesse im Gesundheits- und Arbeitsmarkt ab:

  1. umfassenderes Risikomanagement:
    • klassische Expositionsprophylaxe plus Frühreparatur und DISEASE Management Programme
    • Implementierung von innovativen Technologien und Dienstleistungen wie Regenerative Medizin und Tissue Engineering
    • integrierte Versorgungsstrukturen und Qualitätssicherungssysteme
    • Paradigmenwechsel vom Surrogatmarker zum klinisch relevanten Endpunkt
    • veränderte finanzielle Anreizsysteme
    • konsequente strategische Ausrichtung auf präventives Coaching des Expertensystems, der Versicherer und anderer beteiligten Akteure über
    • neue Bildungsangebote bis hin zur Entwicklung von neuen Berufsbildern wie Gesundheitsfachberater, der Betriebsarzt als Unternehmenskulturberater, Vital-Ärzte, Gerontologen, Wellnesstrainer etc.
  2. integriertes Ressourcenmanagement:
    • Implementierung von ressourcenorientierten innovativen Technologien und Dienstleistungen wie HEALTH, AGE and WORK Monitoring System
    • HEALTH Management Programme und Gesundheitsförderungsangebote
    • Entwicklung von Bildungs-, Kommunikations- und Marketingstrategien zur gezielten Nachfragesteigerung nach Produkten und Dienstleistungen für gesundheitsassoziierte Lebensqualität und Vitalität (cave: „Aufklärung, Belehrung, Drohung, Verbote“!)
    • Qualitätssicherung und Verbraucherschutz
    • Transparenz und Standardisierung im Gesundheitsmarkt etc.

Der arbeitsmedizinische Präventionsansatz ist nicht nur das Kernelement des (Integrierten) betrieblichen Gesundheitsmanagement, er kann zugleich als Modell für ein präventionsorientiertes Gesundheitssystem überhaupt gelten. Neue Ansätze, die das Institut für Arbeits- und Sozialmedizin an der TU Dresden oder die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Berlin gemeinsam mit der Innovations- und Gesundheitsplattform vital.expertise® seit Jahren wissenschaftlich verfolgen, erfahren mittlerweilen nachhaltige Unterstützung aus Politik und Wirtschaft.

Vitalitätslebenskurve
„Gesund in die Rente!“ Vision Vitalität! …

Rektangularisierung der Überlebenskurve
„Fit in die Grube.“ Vision Vitalität! …
Heigl (2002): Rektangularisierung der Überlebenskurve

Der gesellschaftliche Anspruch „Fit in die Grube!“, zumindest jedoch die Chance „Gesund in die Rente“ lässt sich durch diesen überfälligen Paradigmenwechsel in unserer Gesellschaft in überschaubaren Zeiträumen erfolgreich umsetzen.

 


Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Europäische Vereinigung für Vitalität und Aktives Altern e.V.
Internet: http://www.evaaa.de
eMail: info@evaaa.de